Nachdem ich mich mit der Schlange auf Position 3 arrangiert hatte – ein Lächeln im Herzen, ein Augenzwinkern von oben – wandte ich mich der nächsten Karte zu.
Sie trägt den Titel: „Meine Gabe für Theo – was kann ich (jetzt) noch für ihn tun?“
Langsam drehte ich die Karte um –
Nummer 35 – Der Anker.
Im klassischen Lenormand steht der Anker für Arbeit, Beruf, das, was uns hält, verankert, festigt.
Doch er kann auch das Gegenteil bedeuten – ein zu starkes Festhalten, das uns am Weitergehen hindert.
Wie so oft liegt die Wahrheit zwischen Licht und Schatten. Und weil Theo nun im Licht weilt, durfte ich die helle Seite dieser Karte deuten.
Der Anker steht hier für eine liebevolle, unerschütterliche Verbindung, für innere Ruhe und Stabilität.
Ein Symbol dafür, dass unsere Seelen, trotz der Weite zwischen den Welten, noch immer durch ein unsichtbares Band verbunden sind. Wie ein Schiff, das im sicheren Hafen liegt, bietet dieser Anker Halt, Frieden und Vertrauen.
Was für ein Geschenk, dachte ich.
Unsere Liebe – stärker als jeder Sturm, verankert tief in unserem beider Sein.
Sie nährt, trägt, beschützt – über Grenzen, über Zeiten hinweg.
Es gibt kein „Du“ und kein „Ich“ – nur dieses stille, ewige Wir.
Vielleicht ist genau das meine Gabe an ihn: diese Liebe zu halten, zu bewahren, damit sie weiterleuchten kann – im Diesseits wie im Jenseits.
„Wahre Liebe braucht keinen Ort – sie ist der Anker, der zwei Seelen den sicheren Halt bietet, egal wie heftig der Sturm tobt“
Im nächsten Beitrag öffne ich die fünfte Karte – Theos Rat für meinen Lebensweg. Welche Botschaft hält er für mich bereit? Bleib dabei, wenn sein Licht mir den Weg weist.


