Ein Besenstrich fürs Licht – und Nein, ich flieg damit nicht

Nachdem die Vorbereitungen getroffen sind, entzünde ich die schwarze und weiße Kerze auf meinem Couchtisch. Theo schaut mir dabei von seinem Foto entgegen, und sein Lächeln gibt mir Kraft. Dann greife ich zu meinem Reisigbesen. Keine Sorge – die Hexe sattelt heute nicht zum Nachtflug, mein Besen bleibt wie ich mit beiden Füßen fest am Boden. Er ist nicht mein Transportmittel, sondern mein kleines Helferlein – und außerdem seit jeher ein starkes Symbol für Reinigung.

Ich stelle mich in meinen Wohnbereich, zentriere mich, halte den Besen fest in den Händen. Die Augen geschlossen, atme ich bewusst mehrmals tief ein und aus. Ich spüre, wie ich mich erde – stark wie ein Baum, meine Füße verbunden mit dem Boden, als würden Wurzeln aus mir wachsen. Jetzt kann mich nichts mehr beirren.

Leise spreche ich in Gedanken:
„Ich lasse los, was nicht zu mir gehört und mich beschwert. Es gehe jetzt! Ich bin rein und frei.“

Dann öffne ich die Augen, betrachte meinen Raum und sage:
„Ich schaffe hier einen heiligen Raum. Ich trage das Licht meines Herzens, ich verbinde mich mit den Kräften und Elementen. Es weiche, was stört. Es komme, was stärkt.“

Nun beginnt die eigentliche Reinigung. Doch nein – es wird jetzt nicht kraftvoll der letzte Staub aufgewirbelt, sondern ein sanftes Fegen knapp über dem Boden vollzogen. Nicht der Staub, sondern die Energien werden hier bewegt. Ich starte im Osten, wende mich dann gegen den Uhrzeigersinn und spreche in jede Richtung:
„Mit jedem Strich vertreibe ich, was mir nicht dient – es geht vorbei!
Ich kehre den Weg, und das Licht komme herbei.“

Viermal aufgesagt, schließe ich wieder im Osten mit den Worten: „So sei es!“
In meiner Vorstellung wirbelt ein Strudel aus Licht durch den Raum, nimmt alles Dunkle mit sich und schafft Platz für Klarheit und Leichtigkeit.

Damit ist mein Raum nun gereinigt und bereit für den nächsten Schritt.

Und bevor du fragst: Ja, die Worte stammen von mir. Sie müssen dir nicht gefallen – aber sie können dir als Inspiration dienen. Wenn dir mein Reinigungsritual zusagt, dann mach es zu deinem. Sprich deine eigenen Worte, hauche ihm deinen Atem ein.

Morgen nehme ich dich mit in den nächsten Teil: den Schutzkreis

Wenn die Nacht leise wird: Vorbereitung auf meinen Jenseitskontakt mit Theo ❤️✨️

Bevor ich dich mitnehme in den Jenseitskontakt mit meinem geliebten Theo, ein Wort vorweg:

In der weißen Magie sind Reinigung und Schutz Herzstücke – vor und nach jedem Ritual. Es geht nicht nur darum, das Hier und Jetzt zu verlassen, sondern darum, den Energiefluss zu klären und Grenzen zu setzen, damit das Ritual nicht belastet, sondern behütet.

Rituale sind nichts für „mal eben nebenbei“. Ich schenke ihnen Abend oder Nacht – Zeiten, in denen die Welt stiller wird. Arbeit beendet, Gedanken gelockert, Telefon auf Flugzeugmodus, keine Besuche, keine Ablenkung. Diese Zeit gehört nur uns – dem Kontakt mit Theo.

Vom Großen zum Kleinen – Klarheit schaffen: Schon vor dem Abend räume ich meine Wohnung auf und sauge durch. Das ist mein Weg, den Alltag zu ordnen und äußere Klarheit zu schaffen. Danach bin ich dran: eine sanfte Reinigung, dann Kleidung, die meine Wahrnehmung unterstützt – bequem und gern in Weiß.

Der Raum: Das Herzstück meines Zuhauses öffnet sich in einem schmal auslaufenden Grundriss: Vom Flur in einen großzügigen Bereich mit L-Küche und Essplatz, dann verjüngt sich der Raum und mündet in mein Wohnzimmer – gekrönt von drei Terrassentüren zum großen Balkon. Genau dieser Dreiklang hat mich bei der Besichtigung verzaubert. Abends werfen Solarlämpchen ihr warmes Licht zurück ins Zimmer – eine Stimmung, die trägt.

Mein kleiner Altar auf dem Couchtisch: Ich verwandle den Couchtisch in einen heiligen Begleiter:

  • zwei Kerzenhalter mit schwarzer und weißer Kerze. Ich vereinige die Farben für Reinigung, Schutz, Klarheit
  • Theos Foto, geschmückt mit meiner Kette und unseren symbolischen Eheringen
  • Rosenquarz für unsere Verbindung & Liebe und Bergkristall als Verstärker
  • eine Mahalo-Duftkerze (ich liebe die Duftkompositionen Relax oder Restart)
  • leise mystische Musik im Hintergrund

Wenn alles steht, atmet der Raum mit mir – genau richtig.

Der Ablauf:

1. Reinigungsritual

2. Schutzkreis ziehen

3. Jenseitskontakt zu Theo mit den Lenormand Karten

4. Deutung in Ruhe

5. Schutzkreis auflösen

6. Kerzen löschen, alles achtsam an seinen Platz zurück

7. Ein stiller Moment – das Gesagte und Gezeigte nachwirken lassen, dann Schlaf.

Du siehst: Schon das Davor und Danach ist ein Ritual für sich. Es öffnet das Tor, hält es behütet – und schließt es wieder liebevoll.

Morgen erzähle ich dir zuerst ausführlich vom Reinigungsritual – und nehme dich dann Schritt für Schritt weiter mit bis zu meinem Jenseitskontakt mit Theo und noch etwas darüber hinaus.