Zwischen den Welten – Wenn die Seele flüstert

Heute, drei Jahre danach, ist alles wieder so nah.
Die Tage ziehen wie Nebelschleier an mir vorüber, und jedes Flüstern des Windes trägt Erinnerungen.

Doch diesmal ist da kein Dunkel mehr, nur sanftes Licht und leiser Friede – denn Theo ist im Regenbogenland: frei, leuchtend, ohne Schmerz, umhüllt von Liebe.

An jenem 04. November begann sein letzter Weg. Während ich mit den Papieren für unsere Notfalltrauung vor der Intensivstation wartete, legte man ihn – gegen seinen Willen – ins künstliche Koma.

Wir wussten es wohl beide, tief in uns:
dieser Kampf war der letzte.

Drei Jahre sind vergangen, und doch fehlt mir sein Lachen, seine Stimme, sein Blick. Die Fotos sind geblieben, doch keine neuen kommen mehr hinzu, und genau das macht den Schmerz so still – so endgültig.

An seinem Geburtstag hatte ich an seinem Baum im Ruheforst ein Ritual des Loslassens vollzogen. Meine Karten zeigten mir damals, dass seine Seele noch nicht ganz frei war.
Erinnerst du dich an diesen Beitrag?

Morgen, an seinem Todestag, möchte ich eine neue Jenseitslegung mit den Lenormand Karten machen – für ihn, für uns.

Ich habe dafür eine besondere Legeschablone gezeichnet:
sieben Karten – meine Glückszahl.
Vier davon folgen dem Buch von Petra Schmerling, die anderen drei lasse ich frei fließen – geführt von Intuition und Herz.

Die erste Karte wird mir zeigen, wo sich seine Seele jetzt befindet.
Die zweite – wie es ihm geht.
Die dritte – ob mein Ritual ihm helfen konnte.
Dann folgt meine Gabe an ihn,
seine Botschaft für meinen Weg,
sein Rat für meine Ziele –
und schließlich das Seelenflüstern,
seine ganz persönliche Nachricht an mich.

Während ich die Schablone zeichnete, sah ich plötzlich den Ruheforst vor mir –
einen Baum, der zum Herzstück der Karten wurde.
Und in diesem Moment spürte ich es wieder: dieses zarte, warme Gefühl, als würdest du meine Hand führen. Danke, Theo.

Wenn der Wind leise flüstert oder ein Schmetterling sich auf meine Hand setzt, weiß ich: Du bist da. Zwischen den Welten. Und morgen, wenn die Karten sprechen, wirst du wieder flüstern.

Danke, dass du diesen Weg mit mir gehst. Vielleicht spürst du ja auch manchmal das Flüstern einer Seele – sanft, wie ein Hauch zwischen den Welten. Sei gespannt, wenn ich dir von meinem nächsten Jenseitskontakt mit Theo mit Hilfe der Lenormand Karten erzähle.

Meine erste eigene Legeschablone

Zwischen Trauer, Visionen und Neubeginn

Nachdem ich dir von meinen einschneidenden Erlebnissen erzählt habe, meinem Weg in die Spiritualität und meinem ersten eigenen Jenseitskontakt mit Hilfe der Lenormand Karten, möchte ich heute einen Blick nach vorn werfen.

Wo sehe ich mich in der Zukunft?
Geprägt durch all das, was geschehen ist, habe ich eine Entwicklung durchlebt, die vielleicht nicht jeder nachvollziehen kann. Manche mögen es als Spinnerei abtun. Aber wenn du mein Schicksal ein Stück weit verstehen kannst, offen bist für Inspiration und bereit bist, hinter die Oberfläche des Alltags zu schauen, dann wirst du mich fühlen.

Nach psychologischer Begleitung und meinem mühsamen Weg zurück in ein anderes Leben – ohne Theo – dachte ich lange, vieles sei schon verarbeitet. Doch oft habe ich nur „geschlafen“. Immer wieder holt mich die Trauer ein. Sie hat kein Ablaufdatum, sie bleibt ein Teil von mir. Aber: man lernt, mit ihr zu leben – es gibt gute wie schlechte Tage.

Der anfängliche Schmerz, der einem den Atem nimmt, wird milder, die Abstände größer. Bilder, die einst ein Trauma hinterließen, tauchen auf und lösen sich auch wieder – wie Wolken am Himmel. Nur, dass aus diesen Wolken kein Gewitter mehr wird, das mich erzittern oder zusammenbrechen lässt. Die Sehnsucht nach meinem Herzensmann bleibt. Doch die Hoffnung auf Zeichen aus dem Jenseits macht sie erträglicher.

Ich lebe bewusster, sensibler, und dieser Blog war für mich wie eine besondere Form von Therapie. Ich habe vieles aufarbeiten dürfen. Nun spüre ich, dass es an der Zeit ist, auch zur Ruhe zu kommen – und wieder Neues zu erleben, worüber ich dann berichten kann. Ein täglicher Blog wird nicht mehr möglich sein, aber meine Reise geht weiter.

Für die Zukunft sehe ich mich noch tiefer mit den Lenormand Karten verbunden. Irgendwann möchte ich auch anderen anbieten, meine Karten für sie sprechen zu lassen. Außerdem möchte ich meine kreative Seite neu beleben und eigene Kartendecks gestalten. Ein Deck, das Jenseitskontakte und Tierkommunikation in Anlehnung an die klassischen 40 Lenormand Karten aufgreift, und vielleicht ein ganz eigenes „Alltagsdeck“ aus Bildern meines Lebens.

Es sind Wünsche und Visionen, die mich tragen. Aber jetzt brauche ich erst einmal eine schöpferische Pause.

Ich freue mich über eure Kommentare und Gedanken zu meinen Beiträgen. Auf Instagram werde ich Neuigkeiten ankündigen – oder einfach mal Einblicke aus meinem Alltag teilen. Folge mir dort gern unter @lichtimnebel_blog.

„Ich darf ruhen, träumen und mich entwickeln. Meine Trauer ist ein fester Teil meines Weges, doch meine Visionen zeigen mir das Licht, das mich weiterführt und den Nebel schwinden lässt.“

An der Seite meiner Cinni finde ich immer inneren Frieden

Von Herz zu Herz – Theos Geburtstagsgeschenk ins Licht

In der Nacht zu Theos Geburtstag bekam ich seit langer Zeit mal wieder Atemnot. Die Sehnsucht und der Schmerz waren wieder so groß. Die dunkle Seite der Trauer hatte mich fest im Griff – schnürrte mir den Atem zu.

Nach meinem innigen Jenseitskontakt mit Theo am 04.08.2025 hatte ich seine Botschaft empfangen, dass noch etwas offen ist – ein letzter liebevoller Schritt, um ihm den Weg ins Licht zu erleichtern. An seinem Geburtstag wollte ich ihm dieses Geschenk machen: ein stilles Ritual an „seinem Baum“, das unsere Verbindung ehrt und zugleich seine Seele frei werden lässt. Und dann auf einmal diese Lähmung. Ich brauchte den gesamten Vormittag, um mich zu sammeln. Aber ich spürte auch, dass diese Aufgabe nicht nur ihm helfen würde.

Wie der Zufall – oder doch das Universum – es wollte, fiel am 22. September der Mond in die schmale Sichel des jungen Mondes nach dem Neumond, öffnete damit einen stillen Raum für Loslassen und Neubeginn – eine Einladung, Altes zu lösen und die Seele frei werden zu lassen.

Genau diese Kraft sollte Theo jetzt spüren. Genau diese Energie benötigte ich, um mich zu stärken und Theo zu unterstützen – seinen Weg ins Licht zu finden. Ich wählte den Nachmittag, wenn das Licht sanfter wird, der Tag die Ruhe in Richtung Abend sucht.

Im Gepäck hatte ich meine Begleiter:

  • Rosenquarz: für die Liebe, die uns verbindet – sanft und heilend
  • Bergkristall: um meine Worte und meine Absicht zu verstärken
  • Schwarzer Turmalin: als Schutz für Theo, damit der Weg für ihn frei und rein bleibt
  • Meine Kette mit unseren symbolischen Eheringen und ganz viel Liebe im Herzen

Wie auch vor meinem letzten Jenseitskontakt, reinigte ich mich, legte den Stress der Nacht und des Vormittags ab. Ich wählte bewusst meine Kleidung – hatte ich doch gleich ein Rendevouz.

Auf der Fahrt zum Ruheforst zog ich gedanklich einen Schutzkreis und sprach meinen Reiseschutz aus:

„Ich bin im Licht, ich bin klar. Ich bin geschützt, wo auch immer ich nun fahr‘. Ich bin sicher, ich bin ganz bei mir. Nichts kann mir schaden auf dem Weg zu dir.“

Angekommen, ging ich – den Wald tief in mich aufnehmend – zu „seinen Baum“. Ich wählte einen stillen Moment, schaute, dass mich niemand störte. Das war gar nicht so einfach, waren doch ungewöhnlich viele Waldspaziergänger da. Ein kleiner Regenschauer verscheuchte eine Besucherin ein paar Bäume weiter. Jetzt war es etwas privater. Um mich zu erden und mit dem Wald zu verbinden, schloss ich die Augen, atmete mehrmals tief ein und aus, berührte dabei den Baumstamm. Dann legte ich die Steine und die Kette mit den Ringen sanft an seinen Platz. Sie sind heute meine kleinen Helferlein und Energiebrücken.

Leise rief ich die Waldgeister und bat um ihren Schutz und Hilfe. Das Rauschen des Windes durch die Bäume trug mich sanft in meine Gedanken und in die Botschaft an Theo. Nach dem Regenschauer kam ein wenig Sonne und beleuchtete einen kleinen Baum gegenüber. Ein paar Vögel sangen laut ihre Lieder. Es war so schön friedlich.

Mein Herz pochte und ich wählte nun frei meine Worte, ließ sie einfach fließen.
Ich schloss wieder meine Augen und rief „Theo, mein geliebter Schatz. Alles Gute zu deinem Ehrentag.“

Dann teilte ich ihm mit, dass er nun loslassen dürfe.
Er müsse nun nicht länger an Schuld und Bürden tragen – nicht am Erbe, nicht an Versprechen, nicht an der Sorge um seine Mutter. Sie sei jetzt erlöst und bei ihm, sogar hier an seinem Baum beigesetzt. Sie sei nun frei von Leid und auch er dürfe frei sein. Die Krankheit und ihre Schwere seien vorbei.
Karma sorge für Ausgleich – dies liege nun nicht mehr in seiner Hand und in seiner Verantwortung.
Seine Liebe zu mir habe keinen Preis in irdischen Dingen.
Ich fühle sie in meinem Herzen – rein und stark.
Er möge nun gehen ohne Last – den Weg ins Licht finden.
Dort empfange er seinen Frieden – und von dort aus könne er mir näher sein als je zuvor.

Nachdem ich ihm meine Botschaft übermittelt hatte, verweilte ich einen Moment in der Stille. Ich berührte mit meiner Hand erneut den Baum, als Zeichen des Dankes an den Wald, seiner Geister und an Theo. Ich spürte, wie sich Leichtigkeit und Ruhe in mir ausbreiteten. Ich sammelte meine Helferlein ein, gab Theo einen symbolischen Kuss mit der Berührung des Baumes und verließ den Ort in Ruhe.

Wenn mich wieder das Gefühl ereilt, heute ist ein besonderer Tag. Heute stehen die Zeichen auf ein Stelldichein mit meinem geliebten Theo, dann werde ich erneut den Jenseitskontakt wagen, um zu klären, was er mir jetzt mit Hilfe der Lenormand Karten sagen möchte.

Und du wirst es dann auch erfahren, ob Theo dann im Licht angekommen ist.