Von Herz zu Herz – Theos Geburtstagsgeschenk ins Licht

In der Nacht zu Theos Geburtstag bekam ich seit langer Zeit mal wieder Atemnot. Die Sehnsucht und der Schmerz waren wieder so groß. Die dunkle Seite der Trauer hatte mich fest im Griff – schnürrte mir den Atem zu.

Nach meinem innigen Jenseitskontakt mit Theo am 04.08.2025 hatte ich seine Botschaft empfangen, dass noch etwas offen ist – ein letzter liebevoller Schritt, um ihm den Weg ins Licht zu erleichtern. An seinem Geburtstag wollte ich ihm dieses Geschenk machen: ein stilles Ritual an „seinem Baum“, das unsere Verbindung ehrt und zugleich seine Seele frei werden lässt. Und dann auf einmal diese Lähmung. Ich brauchte den gesamten Vormittag, um mich zu sammeln. Aber ich spürte auch, dass diese Aufgabe nicht nur ihm helfen würde.

Wie der Zufall – oder doch das Universum – es wollte, fiel am 22. September der Mond in die schmale Sichel des jungen Mondes nach dem Neumond, öffnete damit einen stillen Raum für Loslassen und Neubeginn – eine Einladung, Altes zu lösen und die Seele frei werden zu lassen.

Genau diese Kraft sollte Theo jetzt spüren. Genau diese Energie benötigte ich, um mich zu stärken und Theo zu unterstützen – seinen Weg ins Licht zu finden. Ich wählte den Nachmittag, wenn das Licht sanfter wird, der Tag die Ruhe in Richtung Abend sucht.

Im Gepäck hatte ich meine Begleiter:

  • Rosenquarz: für die Liebe, die uns verbindet – sanft und heilend
  • Bergkristall: um meine Worte und meine Absicht zu verstärken
  • Schwarzer Turmalin: als Schutz für Theo, damit der Weg für ihn frei und rein bleibt
  • Meine Kette mit unseren symbolischen Eheringen und ganz viel Liebe im Herzen

Wie auch vor meinem letzten Jenseitskontakt, reinigte ich mich, legte den Stress der Nacht und des Vormittags ab. Ich wählte bewusst meine Kleidung – hatte ich doch gleich ein Rendevouz.

Auf der Fahrt zum Ruheforst zog ich gedanklich einen Schutzkreis und sprach meinen Reiseschutz aus:

„Ich bin im Licht, ich bin klar. Ich bin geschützt, wo auch immer ich nun fahr‘. Ich bin sicher, ich bin ganz bei mir. Nichts kann mir schaden auf dem Weg zu dir.“

Angekommen, ging ich – den Wald tief in mich aufnehmend – zu „seinen Baum“. Ich wählte einen stillen Moment, schaute, dass mich niemand störte. Das war gar nicht so einfach, waren doch ungewöhnlich viele Waldspaziergänger da. Ein kleiner Regenschauer verscheuchte eine Besucherin ein paar Bäume weiter. Jetzt war es etwas privater. Um mich zu erden und mit dem Wald zu verbinden, schloss ich die Augen, atmete mehrmals tief ein und aus, berührte dabei den Baumstamm. Dann legte ich die Steine und die Kette mit den Ringen sanft an seinen Platz. Sie sind heute meine kleinen Helferlein und Energiebrücken.

Leise rief ich die Waldgeister und bat um ihren Schutz und Hilfe. Das Rauschen des Windes durch die Bäume trug mich sanft in meine Gedanken und in die Botschaft an Theo. Nach dem Regenschauer kam ein wenig Sonne und beleuchtete einen kleinen Baum gegenüber. Ein paar Vögel sangen laut ihre Lieder. Es war so schön friedlich.

Mein Herz pochte und ich wählte nun frei meine Worte, ließ sie einfach fließen.
Ich schloss wieder meine Augen und rief „Theo, mein geliebter Schatz. Alles Gute zu deinem Ehrentag.“

Dann teilte ich ihm mit, dass er nun loslassen dürfe.
Er müsse nun nicht länger an Schuld und Bürden tragen – nicht am Erbe, nicht an Versprechen, nicht an der Sorge um seine Mutter. Sie sei jetzt erlöst und bei ihm, sogar hier an seinem Baum beigesetzt. Sie sei nun frei von Leid und auch er dürfe frei sein. Die Krankheit und ihre Schwere seien vorbei.
Karma sorge für Ausgleich – dies liege nun nicht mehr in seiner Hand und in seiner Verantwortung.
Seine Liebe zu mir habe keinen Preis in irdischen Dingen.
Ich fühle sie in meinem Herzen – rein und stark.
Er möge nun gehen ohne Last – den Weg ins Licht finden.
Dort empfange er seinen Frieden – und von dort aus könne er mir näher sein als je zuvor.

Nachdem ich ihm meine Botschaft übermittelt hatte, verweilte ich einen Moment in der Stille. Ich berührte mit meiner Hand erneut den Baum, als Zeichen des Dankes an den Wald, seiner Geister und an Theo. Ich spürte, wie sich Leichtigkeit und Ruhe in mir ausbreiteten. Ich sammelte meine Helferlein ein, gab Theo einen symbolischen Kuss mit der Berührung des Baumes und verließ den Ort in Ruhe.

Wenn mich wieder das Gefühl ereilt, heute ist ein besonderer Tag. Heute stehen die Zeichen auf ein Stelldichein mit meinem geliebten Theo, dann werde ich erneut den Jenseitskontakt wagen, um zu klären, was er mir jetzt mit Hilfe der Lenormand Karten sagen möchte.

Und du wirst es dann auch erfahren, ob Theo dann im Licht angekommen ist.

Bücher, die trösten – Worte als Wegbegleiter in der Trauer

Wenn wir trauern, fehlen oft die Worte. Manchmal scheint die Welt stillzustehen, während innen alles tobt. In solchen Momenten können Bücher zu stillen Freunden werden – sie geben Sprache, wo wir sprachlos sind, und Hoffnung, wo wir uns verloren fühlen. Ich möchte heute ein paar Werke vorstellen, die mir auf meinem Weg durch Trauer, Verlust und Angst eine wertvolle Stütze waren.

Die „Poetessa“-Reihe von Doreen Kirsche und Karin Pfolz

Unter dem gemeinsamen Namen „Poetessa“ sind drei Bücher erschienen, die sich wie zarte Wegweiser lesen: Poetessa, Poetessa Fühlen und Poetessa Hoffnung.
Es sind Gedichtbände, die Themen wie Trauer, Jenseitskontakte, Depression oder Demenz (um nur ein paar Themen zu nennen) berühren – und doch immer einen hoffnungsvollen Unterton bewahren. Die Texte sind einfühlsam, tief und manchmal fast wie geflüsterte Botschaften aus einer anderen Welt.
Mich persönlich haben besonders die Gedichte zum Thema Jenseits berührt, weil sie das Unsagbare in Worte kleiden und den Schmerz mit leiser Schönheit umhüllen. Aber auch die Stücke über menschliche Herausforderungen im Alltag – etwa den Umgang mit Krankheit oder innerer Schwere – zeigen: wir sind mit unseren Gefühlen nicht allein.
Die „Poetessa“-Bücher sind für mich wie kleine Seelenanker. Sie laden dazu ein, sich treiben zu lassen, innezuhalten und zwischen den Zeilen Trost zu finden.

„Nur Mut! Das kleine Überlebensbuch“ von Dr. med. Claudia Croos-Müller

Dieses unscheinbare Büchlein hat mir in einer besonders schweren Zeit geholfen – vor allem, wenn Angstattacken mich überrollten. Es ist kein dicker Ratgeber, sondern ein praktischer Begleiter für den Alltag.
Mit einfachen Körperübungen, die manchmal fast spielerisch wirken, wird gezeigt, wie wir unserem Nervensystem in akuten Momenten Sicherheit zurückgeben können. Ich erinnere mich noch gut an den Moment, in dem ich mit pochendem Herzen und zitternden Händen versuchte, eine dieser Übungen anzuwenden – und spürte, wie sich langsam Ruhe in mir ausbreitete.
Gerade in der Trauer, wenn Ängste oft überhandnehmen, sind solche kleinen Werkzeuge Gold wert. Das Buch vermittelt: wir können etwas tun, wir sind nicht ausgeliefert. Schon der Titel „Nur Mut!“ fühlt sich wie eine Hand an, die einem gereicht wird.

Mein Fazit: Trauer braucht Zeit, Raum und Ausdruck. Manchmal finden wir diesen Ausdruck in eigenen Worten, manchmal schenken uns andere Menschen ihre Worte, die dann zu einem Trostband werden.
Die Bücher von Doreen Kirsche/Karin Pfolz und Claudia Croos-Müller haben mich durch schwere Stunden getragen und mir gezeigt, dass es immer wieder Hoffnungsschimmer gibt – zart, aber beständig. Vielleicht können sie auch für dich oder jemanden, den du kennst, zu einem wertvollen Begleiter werden.

Buchempfehlungen im Überblick

  • Poetessa – Doreen Kirsche & Karin Pfolz
  • Poetessa Fühlen – Doreen Kirsche & Karin Pfolz
  • Poetessa Hoffnung – Doreen Kirsche & Karin Pfolz
  • Nur Mut! Das kleine Überlebensbuch – Dr. med. Claudia Croos-Müller

(Du findest diese Bücher z. B. über die gängigen Online-Buchhändler oder direkt beim Karina-Verlag für die Poetessa-Bände.)

Vielleicht ist jedes Buch, das uns in dunklen Zeiten wie durch Zufall in die Hände fällt, wie eine ausgestreckte Hand – wir müssen sie nur ergreifen, um den nächsten Schritt zurück ins Licht zu wagen.